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für morgen!

Wir gestalten die Zukunft der medizinischen Versorgung in Bergedorf, in Hamburg und darüber hinaus. Mit zwei Klinikneubauten in Bergedorf und in Eppendorf soll ein zukunftsweisendes Modell BG Klinikum entstehen, das Akutmedizin, Rehabilitation, Forschung und moderne Infrastruktur neu zusammenführt.

Die Vision

BG Klinikum Hamburg – für morgen

Unsere Vision: Wir entwickeln ein hochmodernes BG Klinikum an zwei Standorten, in dem menschliche Fürsorge, technologische Innovation und eine resiliente Architektur zusammenwirken. Gemeinsam bilden beide Standorte eine durchgängige Behandlungskette – von der Akutversorgung über die Rehabilitation bis hin zur langfristigen Nachsorge und Wiedereingliederung. So schaffen wir die beste Umgebung für die Rettung, Heilung und Rehabilitation unfallverletzter Menschen und können auch langfristig unseren gesetzlichen Auftrag „mit allen geeigneten Mitteln“ erfüllen. 

Dabei denken wir über den Krankenhausbau hinaus. Wir gestalten Räume für Menschen: für Patientinnen und Patienten, für Mitarbeitende und für neue Formen der interdisziplinären und interprofessionellen Zusammenarbeit.

Zur Vision

News

Das Gruppenfoto zeigt die Teilnehmenden der Landespressekonferenz: Prof. Dr. Karl-Heinz Frosch, Cornelia Schmidt-Hoffmann, Reinhard Nieper, Dr. Peter Tschentscher, Melanie Schlotzhauer, Maryam Blumenthal, Prof. Christian Gerloff.
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  • Pressemitteilung
09.06.2026

Meilenstein für die Gesundheitsversorgung: Zwei Klinik-Neubauten für Hamburg

Zur News
In der Grafik ist eine Landkarte der Stadt Hamburg abgebildet, auf der zwei Standorte markiert sind: Eppendorf im Norden und Bergedorf im Osten der Stadt.
Das Bauvorhaben

Zwei Neubauten, die sich optimal ergänzen

Mit dem Bau von zwei hochmodernen Klinikstandorten planen die BG Kliniken eines der bedeutendsten Krankenhausprojekte in Deutschland. In den Hamburger Stadtteilen Bergedorf und auf dem UKE-Campus in Eppendorf sollen zwei neue Klinikgebäude errichtet werden, die räumlich rund 20 Kilometer voneinander entfernt liegen, medizinisch und organisatorisch jedoch als ein gemeinsames Klinikum funktionieren.

Das geplante Bauvorhaben steht dabei nicht nur für neue Gebäude sondern für einen grundlegenden Fortschritt in der Art und Weise, wie Medizin gedacht und gelebt wird: maximale Spezialisierung bei gleichzeitig durchgängiger Versorgung und Rehabilitation aus einer Hand.

FAQ

Wie ist der aktuelle Stand des Neubauprojekts?

Mit der Unterzeichnung der Absichtserklärungen (Letters of Intent) haben die beteiligten Partner ihre gemeinsame Absicht zur weiteren Zusammenarbeit bekräftigt. Die geplante Zweistandortlösung mit Neubauten in Bergedorf und auf dem UKE-Campus in Eppendorf soll im nächsten Schritt weiter medizinisch, organisatorisch und baulich konkretisiert werden.

Warum ist der Neubau des BG Klinikums Hamburg notwendig?

Bautechnisch und medizinisch-funktional entspricht das BG Klinikum Hamburg nicht mehr den Anforderungen einer modernen Krankenhausarchitektur. Deshalb haben unsere Träger beschlossen, das BG Klinikum direkt neben den bestehenden Gebäuden neu zu errichten.

Welche Rolle spielt der Klimaschutz beim Neubau?

Klimaschutz und nachhaltiges Bauen sind wichtige Bestandteile des Projekts. Bereits in der Planungsphase werden Aspekte wie u. a. Energieeffizienz, Ressourcenschonung und nachhaltige Mobilität berücksichtigt.

Stimmen und Einblicke

Das Bild ist ein Portraitfoto von Reinhard Nieper, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der BG Kliniken.

„Mit der engen Verzahnung von Versorgungsmedizin und Forschung erreichen die BG Kliniken und das UKE eine neue Dimension in der Qualität der Notfall- und Traumaversorgung in und um Hamburg.“

Reinhard Nieper, Vorsitzender der Konzerngeschäftsführung
Portraitfoto von Dr. Harald Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung des BG Klinikum Hamburg.

„Gemeinsam schaffen wir eine starke, zukunftsweisende Infrastruktur für die Gesundheitsversorgung – ein Gewinn für die Menschen in Hamburg und weit darüber hinaus.“

Dr. Harald Müller, Vorsitzender der Geschäftsführung
Portraitfoto von Rolf Keppeler, Geschäftsführer des BG Klinikum Hamburg.

„Das Neubauprojekt bietet an zwei Standorten vor allem viele Gestaltungschancen und herausragende Entwicklungsmöglichkeiten für eine zukunftsfähige Medizin, bei der der Mensch im Zentrum steht.“

Rolf Keppeler, Geschäftsführer
Portraitfoto von Prof. Dr. Karl-Heinz Frosch

„Der geplante Neubau auf dem Campus des UKE sichert nicht nur die Zukunft des BG Klinikums Hamburg - es entsteht damit eines der größten und modernsten Traumazentren Europas.“

Prof. Dr. med. Karl-Heinz Frosch, Ärztlicher Direktor/ Chefarzt
Portraitfoto von Gylla Rau, Therapiedirektorin am BG Klinikum Hamburg.

„Der Neubau an zwei Standorten schafft die Grundlage für eine moderne, zukunftsweisende Therapie und stärkt die Zukunftsfähigkeit des BG Klinikums Hamburg nachhaltig.“

Gylla Rau, Therapiedirektorin
Portraitfoto von Torsten Weiner, Pflegedirektor am BG Klinikum Hamburg.

„Wir investieren nicht nur in Gebäude, sondern vor allem in die Zukunft der Pflege – mit modernen Arbeitsbedingungen, attraktiven Perspektiven und einer hochwertigen Versorgung.“

Torsten Weiner, Pflegedirektor

„Mit den Neubauten schaffen wir einen echten Quantensprung in der Infrastruktur und damit optimale Voraussetzungen, um Patientinnen und Patienten auf dem Weg zurück ins Leben bestmöglich zu begleiten.“

Jan Kubald, Ressortleiter Bau- und Immobilienentwicklung

Eine Klinik – zwei Standorte

Karte von Hamburg

Von den Anfängen bis heute: Das BG Klinikum Hamburg im Wandel

Das Foto ist ein Luftbild des BG Klinikums Hamburg von 1959. Es zeigt die Klinikgebäude und das Umland von oben.

Die Anfänge des BUKH

Am 21. Mai 1959 wurde das „Unfallnachbehandlungskrankenhaus Hamburg“ in den Boberger Dünen eröffnet und somit Europas modernste Unfallklinik geschaffen.
Die Schwarz-Weißfotografie zeigt im Hintergrund einen Hubschrauber, aus dessen Tür sich ein Mitglied der Rettungscrew beugt. Vor dem Hubschrauber transportieren zwei Männer aus dem Rettungsteam eine nicht erkennbare Person von einer Trage in den Hubschrauber.

Patiententransporte per Hubschrauber

Um wertvolle Minuten bei der Rettung von Unfallopfern zu gewinnen, wurde 1960 ein Hubschrauberlandeplatz auf dem Gelände eingerichtet. Die Einweihung erfolgte am 14. September durch einen Probeeinsatz.
Die Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt einen Operationssaal, in dem ein ein medizinisches Team einen nicht erkennbaren Patienten operiert. Hinter dem Operateur und der Operateurin stehen weitere Mediziner, die bei der OP zusehen.

Das AWO-Projekt

Stetig steigende Patientenzahlen brachten das Klinikum an seine Kapazitätsgrenzen. Der Erweiterungsbau mit dem Namen AWO (Ambulanz, Wachstation, OP) schuf Abhilfe. Der neue Trakt wurde 1975 eingeweiht.
Die Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt die Außenansicht des Querschnittgelähmten-Zentrums des BG Klinikums Hamburg von vorn kurz nach seiner Fertigstellung 1981.

Bau des Querschnittgelähmten-Zentrums

In den 70er-Jahren mangelte es an Spezialeinrichtungen zur Behandlung querschnittgelähmter Menschen. Der Bau des Querschnittgelähmten-Zentrums hatte deshalb Modellcharakter. 1981 wurde das Zentrum in Betrieb genommen.
Die Schwarz-Weiß-Fotografie zeigt eine Gruppe von Männern, die um einen Tisch herumstehen, auf dem sich ein Modell des Klinikgebäudes befindet.

Zielplanung 2000

1985 fiel der Entschluss für eine groß angelegte Erweiterung und Modernisierung des Klinikums – die Zielplanung 2000. Als die Bauarbeiten 1999 abgeschlossen wurden, hatte das Klinikum sich maßgeblich erweitert.
Das Foto ist ein aktuelles Luftbild des BG Klinikums Hamburg. Es zeigt die Klinikgebäude und das Umland von oben.

Modernisierungsmaßnahmen

Im Rahmen der Zielplanung wurde die Fläche des Klinikums zwischen 1985 und 1999 um über 34.000 m2 erweitert. Die Umbauten beinhalteten unter anderem ein sechsgeschossiges Bettenhaus mit zehn Stationen.

Ein neues BGSW-Gebäude

2008 wurde ein neues BGSW-Gebäude in Betrieb genommen. Hier sind Patientinnen und Patienten untergebracht, die nach der Akutbehandlung auf den Wiedereinstieg in das Berufsleben vorbereitet werden.